1982–2012

Ein kleines Gesamtkunstwerk wird 30

«Es gehen nicht einfach Veranstaltungen über die Bühne, sondern kleine Gesamtkunstwerke.» Genau dies mag erklären, dass sich das von einem Verein ehrenamtlich betriebene Konzert- und Theaterhaus Zwischenbühne seit der Eröffnung im Jahr 1982 in einem immer dichteren Kulturdschungel behaupten kann. Mit Kultur eben, die im feinen, weissen Saal von Horw nicht bloss veranstaltet, sondern ganzheitlich gestaltet und stimmig zelebriert wird.

Die Geschichte des Hauses

Der Wunsch nach einem eigenen Kulturhaus im Süden der Stadt Luzern regte sich am Wasser: Junge Horwer waren 1981 bei der Organisation eines Open Airs in der Seebadi Horw auf den Geschmack  gekommen – und fanden in einem ehemaligen Wasch- und Trocknungsraum im Annexbau der alten Horwer Papiermühle den geeigneten Ort für weitere kulturelle Aktivitäten. 1982 verwandelte sich der Raum unter Einsatz von viel Schweiss und noch viel mehr weisser Farbe in die Zwischenbühne. Der Betrieb wurde am Wochenende vom 22./23. Oktober 1982 offiziell eröffnet. Seither finden monatlich zwei bis drei Veranstaltungen aus allen Kultur- und Kunstbereichen statt.

Die bittere Pointe an Pfingsten 1991

Eine Woche nach der Lachnacht, einem Themenabend rund um alles Humorige, fiel die Zwischenbühne einem Brand zum Opfer. Ein herber Rückschlag, der die Zwischenbühne-Aktiven indes nur zu neuen Luftsprüngen inspirierte. Mit Hilfe ihrer Mitglieder und dank der finanziellen Unterstützung von privaten Sponsoren und der öffentlichen Hand realisierten sie nach den Plänen von Hausarchitekt Andreas Gervasi einen Neubau, der 1993 eröffnet wurde. Seither kocht die Kultur in der Zwischenbühne wieder auf hohem, aber schadlosem Feuer.

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Papiermühleweg 1
CH - 6048 Horw